Erhalt des Au-Gebiets oder Flächen für Gewerbe?



Dies ist eine der schwierigsten kommunalpolitischen Fragen dieser Legislaturperiode. Einfache Antworten sind hier genauso fehl am Platz wie die Einteilung in rationale, weil wirtschaftsfreundliche, und emotionale Argumente, die für den Erhalt der Natur plädieren.
Fraktionsintern prallen die Meinungen aufeinander. Einerseits ist uns der Erhalt des Au-Brunnens für einen noch nicht vorstellbaren Katastrophenfall wichtig. Es geht aber nicht nur um einen Brunnen. Das gesamte Au-Gebiet ist ein schützenswerter Naturraum, eine Frischluftschneise und eine Grünfläche in einer immer dichter bebauten Stadt. Irgendwann stoßen wir an die Grenzen des verträglichen Wachstums in Tübingen. 
Andererseits liegen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft 98 Anfragen zur Erweiterung oder Neuansiedelung vor. Hier geht es in erster Linie um Betriebe, die bereits in Tübingen sind und um Ausgründungen der Universität. Gewerbe also, das nach Tübingen passt. Und in Tübingen gelten die strengsten Regeln für flächensparendes Bauen. Wenn die Betriebe woanders bauen, wird womöglich mehr Naturraum versiegelt. Tübingen als Oberzentrum muss sich entwickeln und Platz zum Arbeiten und Wohnen bereitstellen. Nur so kann der Pendelverkehr reduziert werden. 


Bei aller deutlichen Auseinandersetzung sind wir uns in zwei Sachen einig: Erstens befürworten wir ein weiteres Gutachten, das klärt wie groß die Fläche für einen Au-Notbrunnen sein muss. Mehr Informationen sind immer besser als weniger. Und zweitens unterstreichen wir die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise alle größeren Flächen, die für eine Gewerbebebauung in Betracht kommen in der endgültigen Entscheidung gegenüber zu stellen. Es könnte ja sein, dass wir das fruchtbare Ackerland im Saiben noch lieber schützen wollen als den Au-Notbrunnen. Oder das ökologisch hoch sensible Waldrandgebiet Traufwiesen...

Spätestens jetzt wird deutlich, wie kompliziert die überschaubare Tübinger Kommunalpolitik manchmal sein kann.

Uli Baumgärtner
Für die Fraktion AL/ Grüne - Mittwochspalte am 25.05.2016

Fraktionsklausur "Tübingen 2030"


Bei ihrer Klausur in der Alten Weberei befasste sich die Fraktion AL/Grüne am 12. Mai mit dem enormen Siedlungsdruck, der auf Tübingen lastet. Unter der Prämisse „Tübingen 2030“ wurde versucht, ein realistisches Bild der künftigen Stadtentwicklung aufzuzeigen. Eingebettet in die Region wurde die Rolle des Oberzentrums beleuchtet. Die zwölf Fraktionsmitglieder waren sich im Ziel einig, auf eine nachhaltige Entwicklung mit hoher Dichte und gemischten Gebieten hinzuarbeiten. 

Der Fraktionsvorsitzende Christoph Joachim: „Die international beachteten Erfolgsmodelle wie Französisches Viertel, Mühlenviertel, Loretto und Alte Weberei bleiben auch in Zukunft Richtschnur. So kann trotz hoher Grundstückspreise günstig gebaut werden. Die Stadt der kurzen Wege verlangt die Integration von nicht störendem Gewerbe in gemischtem Gebiet. Das soll besser gelingen. Für Ausgründungen aus der Universität, die Erweiterung vorhandener Betriebe, Forschung und Klinikum müssen ökologisch vertretbare Flächen gefunden werden. Gemeinsam mit der Regionalstadtbahn und einem guten TÜ-Bus wird Tübingen auch in Zukunft eine lebenswerte und liebenswürdige Stadt bleiben.“

Hier das Impulsreferat zur (möglichen) Entwicklung von Tübingen aus Sicht des Regionalverbands

 

 

 

 

 

 

 

 

Fraktionssitzungen - Themen - Treffs


Die Fraktionssitzungen sind immer Donnerstags um 20.00 Uhr. 
I. d. R. finden sie im AL/Grünen-Büro statt.

Die Tagesordnungen werden i. d. R. eine Woche vor der jeweiligen
Sitzung auf der Homepage der Stadt Tübingen veröffentlicht.
Hier der Link

Für die Kommunalpolitik arbeiten die Vorstände des grünen Stadt-
verbands und der Alternativen und Grünen Liste Tübingen e.V.
ständig zusammen.

Gemeinsame Treffen finden jeden 1. Dienstag im Monat
im grünen Büro statt. Gäste sind nach vorheriger Anmeldung
gerne willkommen.

 

 

25.05.:

Neugestaltung der Neckargasse und die Tübinger Populiste

In Tübingen werden seit Jahren Gassen saniert. Vornehmlich dann wenn die Stadtwerke beispielsweise...

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20.05.:

Baugebiet Unterjesingen - VHs Spielmobil - Härten Highway

Christian Mickeler der auch Mitglied des Ortschaftsrats Unterjesingen ist äußert sich zur...

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18.04.:

Haltestelle Neckaraue und der Bankmann Steg

Regionalbahn Modul 1 und die BahnhöfeIn der Neckaraue soll ein neuer Bahnhof entstehen. Dort wohnen...

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BIC: SOLADES1TUB
(Kreissparkasse Tübingen)

 

Flyer zur Regionalstadtbahn
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Resolution vom 22. Juli 2014 zur
Regionalstadtbahn Neckar-Alb

Resolution vom 14. April 2015 zur
Regionalstadtbahn Neckar-Alb

 

 

 

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Die Ergebnisse der Kommunal- und der Europawahl in Tübingen 

 

 




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