Zukunft mit Blendungsstreifen und Schutzstreifen für den "Schnellradverkehr"

Verbesserung Radverkehr Schönbuch

Bernd Gugel radelt gern und viel. Oft auch schnell und weit. In den letzten Monaten war er viel im Großraum Stuttgart unterwegs. Ein Ergebnis dieser Radtouren ist ein Antrag zur Verbesserung des Radverkehrs „Lustnau-Bebenhausen-Schönbuch“.  Nachfolgend der Wortlaut des Antrags und hier die Bilder zur Erläuterung des Antrags

„Früher war die Region Böblingen-Sindelfingen-Stuttgart für den „schnellen Radverkehr“ von Tübingen durch den Schönbuch nur über die viel befahrene und ausgebaute B27 oder die ebenfalls stark genutzte „Alte Suttgarter Straße“ möglich. Alternativ standen nur schlecht befestigte Routen wie das „Alte Böblinger Strässchen“ und Forstkieswege zur Verfügung.

Selbst hartgesottene Radfahrerinnen und Radfahrer vermieden deshalb weitgehend eine Schönbuch Durchquerung per Rennrad.

Diese unbefriedigende Situation hat sich grundlegend verbessert seit das Land Baden-Württemberg vor einigen Jahren einen attraktiven Radschnellweg zwischen Bebenhausen und Dettenhausen entlang der L1208, der früheren B27, über die Kälberstelle baute. Seither ist eine deutliche Zunahme des „Schnellen Radverkehrs“ in Freizeit, Beruf und Alltag zu verzeichnen. Ein weiterer Faktor ist auch der mittlerweile hohe Anteil von E-Bikes jeglicher Art die, die Steigungen des Schönbuchs auch für weniger trainierte Menschen fahrbarer machen.

Dennoch bestehen Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten in der Radwegverbindung durch den Schönbuch.

Die Stadtverwaltung Tübingen wird beauftragt, zusammen mit dem Landkreis Tübingen und dem Land Baden-Württemberg, die Radverkehrsmöglichkeiten im Schönbuch weiter zu verbessern.

Insbesondere ist dabei die Zubringung von Lustnau nach Bebenhausen sowie die Fortsetzung des Radschnellwegs zu verbessern.

Nachfolgend die vier Punkte des Antrags

  1. Alternativ zur verwinkelten und von viel Fussverkehr frequentierten bestehenden Radroute von Lustnau nach Bebenhausen entlang des Goldersbach und parallel zur „Bebenhäuser Straße“ wird für den „Schnellen Radverkehr“ (Rennrad, S-Pedelec, E-Bike) ein durchgehender Radschutzstreifen von Lustnau (Adlerkreuzung) nach Bebenhausen (Anschluss Radschnellweg) eingerichtet.

  1. Der bestehende, parallel zur „Bebenhäuser Straße“ führende Abschnitt des Radwegs wird, wie beim Abschnitt Bebenhausen-Dettenhausen, mit einem beidseitigen weißen Streifen versehen. Diese weiße Streifen ermöglichen bei nächtlichen Radfahrten (Blendung durch Autos) die bessere Erkennung des Fahrradwegs.

  1. Für die Durchfahrung von Bebenhausen im Bereich der Bushaltestelle und der Einmündung der Schönbuchstrasse muss eine bessere Lösung gefunden werden. Zumindest müssen schadhafte Aspaltdecken erneuert und die Engstelle durch das Straßenschild am Ortsausgang beseitigt werden. Der Bordstein am Trottoir gegenüber des Waldhorn soll, wie vor dem Restaurant Waldhorn, gesenkt werden. Bereits 2016 wurde dieses Detail  in der „Fragestunde des Gemeinderats“ durch Bernd Gugel thematisiert. Die Verwaltung sagte damals eine Lösung zu.

  1. An der Kälberstelle soll eine Fortsetzung In Richtung Holzgerlingen (Böblingen) und in Richtung Ecksteinkreuzung (Anschluss Radweg Richtung Walddorf) auf Asphalt geschaffen werden. Ein Radschutzstreifen wäre die einfachste Lösung auch im Hinblick auf eine zu vermeidende Flächenversiegelung. Ebenfalls sollte die Verbindung Dettenhausen – Waldenbuch optimiert werden. Der asphaltierte Radweg endet auf der Höhe zwischen den beiden Orten.
    Ab Waldenbuch besteht einer der attraktivsten Radwege Baden-Würrtembergs überhaupt, dem Radweg durch das „Siebenmühlental“ in den Großraum Leinfelden-Echterdingen/Stuttgart

Für die Fraktion AL/Grüne
Bernd Gugel

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