Silvestermüll – Leserbrief Bernd Gugel

Ich finde Feuerwerk schön. Überhaupt nicht schön sind die Folgen am Neujahrsmorgen als ich wieder einmal eine Besichtigungsradtour machte. Mein Eindruck ist, daß die Vermüllung auch zu Silvester immer mehr zunimmt. Das Personal der KST und freiwillige BürgerInnen sind über Tage beschäftigt den Müll wieder zu beseitigen. Dafür gilt es zu Danken.

Besonders Aussichtsberge sind oft geradezu verwüstet. Ganz schlimm sind kleinteilige Plastik die in mühseliger Arbeit aus Wiesen entfernt werden oder liegen bleiben. Andere Folgen des Feuerwerks wie Personen-, Tier- und Sachschäden, Einsätze von Rettungsdienst und Feuerwehr, Feinstaub…. will ich jetzt nicht in Betracht nehmen.

Ich habe vor Tagen der Stadtverwaltung einige Fragen für die Fragestunde des Gemeinderats gesendet.

Wäre eine Verbesserung der Situation durch Appelle zur Vermeidung und zur Entsorgung von Müll, sowie einem erweiterten Angebot von Mülleimern, Müllcontainern…… zu bewirken?

Was meint die Verwaltung zur Idee eines zentralen Feuerwerks, das z.B. aus Spenden der Bürgerschaft finanziert wird und privates Feuerwerk in der Kernstadt einzuschränken?

Wäre ein generelles Feuerwerksverbot in Tübingen gesetzlich zulässig und umsetzbar?

Oder alternativ zu einem gesamtstädtisches Feuerwerksverbot, wäre eine Ausweitung des Feuerwerksverbotszone auf Flächen, wie Galgenberg, Österberg… machbar?

Gibt es Absichten, gar Pläne, wie die Verwaltung zukünftig mit dem Silvestermüll umgehen will?

Bin gespannt wie die Antworten ausfallen!

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